Das Palm Pre – Konkurrent des iPhones?

Mit dem Palm Pre will der Hersteller Palm eine Konkurrenz zum iPhone von Apple aufbauen. Das gelingt bis dato aber nur in bestimmten Bereichen. Die Ausstattung könnte derzeit noch etwas besser sein, wie ich finde, allerdings sind die Funktionen, die das Handy jetzt schon erfüllt, recht gut ausgearbeitet. So wird das Palm Pre mit dem hauseigenen Betriebssystem WebOS ausgeliefert. Die Bedienung erklärt sich nicht unbedingt von selbst, aber nachdem ich einige Tage geübt habe, finde ich das Betriebssystem jetzt schon sehr günstig und praktisch.

Vorrangig ging es mir beim Kauf eines neuen Handys um einen schnellen Internetzugang und den bekomme ich beim Palm Pre auf jeden Fall geboten. WLAN und HSDPA ermöglichen bis zu 3,6 MBit / s, nur beim Upload verzichtete man auf HSUPA, so dass lediglich Übertragungsgeschwindigkeiten von 384 Kbit / s möglich werden.

Schade finde ich allerdings, dass dem Palm Pre sowohl ein Voice-Recorder, als auch die Java-Unterstützung fehlt. Dafür kann es in anderen Bereichen wieder punkten. Die drei Megapixel Kamera ist nicht herausragend, aber auch nicht schlecht. Videos kann man sich zwar anschauen, eine Aufnahmefunktion steht derzeit aber nicht zur Verfügung. Mit dem USB Kabel kann man das Palm Pre auch an den Rechner anschließen und Daten übertragen, ebenfalls gibt es einen Anschluss für die gängigen Kopfhörer. Ein eindeutiges Navigationssystem fehlt allerdings, lediglich Google Maps steht zur Verfügung.

Besonders überzeugt hat mich die schnelle Einrichtung des E-Mail-Accounts, die binnen weniger Sekunden erfolgt ist. Nur beim Abgleich der Daten von Outlook und dem Palm Pre braucht man etwas Geduld.

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