Die Popularität von Netbooks war in den vergangenen Monaten einer der Gründe, warum sich die bekannten Hersteller über Wasser halten konnten. Allerdings scheint sich der Trend jetzt umzukehren, denn die Verkaufszahlen der Netbooks sind in den vergangenen Monaten rapide gefallen.
Stark gesunkene Absatzzahlen
Der Gigant Microsoft musste schon im April zugeben, dass die Absätze alleine im Bereich der Netbooks um gute 40 Prozent zurück gegangen seien. IDC zog im Juni 2011 nach, die Prognose für den PC Markt mittels Netbooks wurde deutlich nach unten korrigiert.
Auch der große Hersteller Samsung beklagt das deutlich verringerte Neugeschäft mit den Netbooks. Deshalb hat Samsung auch bekannt gegeben, im ersten Quartal 2012 die Produktion von 10-Zoll-Netbooks einzustellen. Stattdessen setze man auf Ultrabooks, sowie ultraportable Geräte mit 11,6 und 12 Zoll, wie aus den Kreisen des Unternehmens bekannt wurde.
Alle Hoffnung liegt auf Ultrabooks
Dass die Netbooks so viel in der Kundengunst verloren haben, liegt Experten zufolge nicht zuletzt daran, dass immer neue Produkte auf den Markt kommen. Die Tablets, die Smartphones und E-Reader und in Zukunft auch die Ultrabooks werden derzeit von den Kunden bevorzugt.
Insbesondere den Ultrabooks versprechen Experten eine große Zukunft. Nutzer gehen davon aus, dass Ultrabooks, die sich durch eine sehr dünne Bauweise auszeichnen, besser konzipiert seien, als die bisherigen Netbooks. Auch Intel, das Unternehmen, das Ultrabooks erst richtig populär machen will, erklärte, dass diese Aussagen aus einer aktuellen Marktstudie hervorgehen. Demzufolge dürften die Hersteller jetzt ihre gesamten Aufwendungen in Richtung der Ultrabooks lenken und alle Hoffnung liegt auf diesen besonders dünn gefertigten PCs für den mobilen Einsatz.